Klaus und seine Schwester Kläre sind beneidenswerte Kinder. Ihr Vater kann ihnen alles kaufen, was sie wollen. Nur eines fehlt den Kindern: die Eltern. Sie sind niemals da.
Trotz des Reichtums sind Klaus und Kläre bedauernswerte Kinder. Die beiden sehen dem bevorstehenden Weihnachtsfest deshalb alles andere als frohgemut entgegen. Plötzlich aber erklingt aus dem Radiolautsprecher in ihrem Zimmer eine geheimnisvolle Stimme. Sie fordert die Kinder auf, durch einen mysteriösen Durchgang in ihrem Schrank eine märchenhafte Filmwelt zu betreten. „Klaus im Schrank“ ist ein vergnügliches Stück für alle Generationen“, in dem Kästner bereits Partei für die Kinder gegen die Eltern ergreift.
Erich Kästner: Klaus im Schrank oder das verkehrte Weihnachtsfest. Mit einem Vorwort von Juliane Lachenmayer. 127 S., Atrium-Verlag, Zürich 2024, Preis: 12,00 €. (ab 6 Jahren).