Weltjugendtag kann man nicht in Worte fassen, man muss ihn erleben. Junge Menschen aus allen Nationen feiern gemeinsam. Als Zeichen von Gemeinschaft und Nächstenliebe werden Pins und Armbänder getauscht, die jeder aus seinem Land mitbringt. Menschen begegnen sich ohne voreingenommene Gedanken, wodurch man sich einander verbunden fühlt.
Weltjugendtag ist Begegnung, Gemeinschaft und Voneinander-Lernen. „Mit euren Gesten und eurem Verhalten, mit euren Blicken, Wünschen und vor allem mit eurer Sensibilität widerlegt und entschärft ihr all jene Reden, die darauf bedacht sind, Spaltung hervorzurufen“. Das sagte Papst Franziskus zur Eröffnung. Für jeden von uns, egal ob es der erste oder der fünfte Weltjugendtag war, war es ein unvergessliches Erlebnis, das gezeigt hat, wie stark die Jugend in der Kirche ist.
Am 7. Januar war es für uns losgegangen. Nach einer Woche Urlaub folgten die Tage der Begegnung in der Gemeinde Las Tablas des Bistums Chitré. Untergebracht in Familien, lernten wir Land und Leute kennen, erfuhren unglaubliche Gastfreundschaft, erlebten ein tolles Kulturprogramm.
Dann der Weltjugendtag selbst: Die täglichen Katechesen gaben, für uns in deutscher Sprache, theologische Impulse und Denkanstöße zu verschiedenen Themen. Highlight war die Vigil am Samstagabend, die auf einem großen Feld stattfand und zu der sich alle Pilger zu Fuß auf den Weg machten, um dort zu übernachten und am Sonntagmorgen mit dem Papst die heilige Messe zu feiern.