Bedrohtes Kulturgut

Film als Annäherung an das Phänomen Glasmalerei

20_Dec.A_39_b1 (c) www.glasmalerei-ev.de
Datum:
Mi. 16. Dez. 2020
Von:
Aus der KirchenZeitung, Ausgabe 51/2020

Zum 25-jährigen Bestehen der Forschungsstelle 2018 sollte dieser Film eigentlich einen Einblick in die Tätigkeiten der Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jahrhunderts e.V. geben.

Mit dem Abriss des Immerather Doms im niederrheinischen Tagebaugebiet Anfang 2018 und dem damit verbundenen überregionalen Medieninteresse rückte die noch nie dagewesene Bedrohung der Existenz von Kirchengebäuden und damit der Glasmalerei in einen Fokus, der unbeabsichtigt die Sorge um den Erhalt dieses kulturellen Erbes zu einer wesentlichen Aufgabe der Forschungsstelle machte. Dies gipfelte unter anderem in der Mitarbeit an Richtlinien, die der römische Rat für die Kultur zum Umgang mit stillgelegten Kirchengebäuden verabschiedete. Die Bemühungen in Land und Bund um einen Schutz für unser kulturelles Erbe sind noch nicht abgeschlossen, das Bewusstmachen der Werte muss jetzt durch interdisziplinäre Forschung erreicht werden.

So kann dieser Film – abrufbar unter http://www.glasmalerei-ev.de – als Zeitdokument und erster Schritt der Annäherung an das Phänomen Glasmalerei verstanden werden, um diese Werke und ihre Geschichte der Nachwelt zu vermitteln und zu erhalten.